Direkt zum Seiteninhalt

Wasserverband & Sterbekasse Wirme – Solidarität im Dorf - Wirme im Sauerland

Menü überspringen
Menü überspringen
Kurze Historie zur Wasserversorgung in Wirme
Die erste zentrale Wasserversorgung für den Ort Wirme wurde im Jahre 1931 im Rahmen der seinerzeit geltenden Notstandsgesetze erstellt. In den Vergabebedingungen heißt es unter anderem: Außer einer Aufsichtsperson dürfen nur Notstandsarbeiter beschäftigt werden. Der ausschlaggebende Anlass für den Bau der Wasserleitung war vermutlich der Neubau der Schule: Im Keller waren ein Badebecken mit 8 Brausen sowie 2 Badezellen mit Wanne eingebaut. Weil nur ganz wenige Häuser im Dorf ein Badezimmer hatten, wurde noch in den 1950er Jahren die Einrichtung auch von Erwachsenen intensiv genutzt. Da bereits Ende der 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts die vorhandenen Quellen (im Keß Siepen) nicht mehr ausreichten, wurde Anfang der 50er Jahre eine neue Quelle erschlossen (in der Lechtmeke unterhalb der Straße nach Kohlhagen) und ein neuer Hochbehälter errichtet. Aus diesem Grunde wurde 1951 der Wasserbeschaffungsverband Wirme gegründet. Damit auch bei extremen Trockenperioden genügend Wasser zur Verfügung steht haben wir 1983/84 eine neue Quelle erschlossen (in der Lechtmeke oberhalb der Straße nach Kohlhagen), die bei Bedarf zugeschaltet wird. Im Zuge der Erneuerung der Ortsdurchfahrt Wirme wurde 2004 die Hauptversorgungsleitung erneuert, der Hochbehälter mit Strom versorgt und eine UV-Desinfektionsanlage eingebaut. Eine Chlorung des Trinkwassers ist nicht erforderlich. Alle für eine reibungslose Wasserversorgung nötigen Arbeiten werden vom Vorstand und den Mitgliedern des WBV ehrenamtlich und kostenlos ausgeführt. Dadurch kann der Wasserpreis auf einem niedrigen Niveau gehalten werden.

Entwicklung des Wasserverbrauchs
Die 5 niedrigsten Werte:                       Die 5 höchsten Werte:
1974: 5928 m³                                        1983: 7703 m³
2011: 6075 m³                                        1993: 7685 m³
2012: 5886 m³                                             1999: 7676 m³
2013: 5925 m³                                       2000: 7905 m³
2014: 5990 m³                                       2001: 7788 m³

Dem Vorstand gehören zur Zeit folgende Personen an:

Martin Vormberg, Verbandsvorsteher
Alfons Steilmann, stellvertretender Verbandsvorsteher
Benedikt Vormberg, Verbandskassierer
Stefan Steilmann, Beisitzer
Dominik Thiele, Beisitzer
Gerold Jaspers, Beisitzer
Thomas Pieper, Beisitzer
Mario Fuhlen, Beisitzer
Jahresbericht 2025
Gebührenordnung
Die Verbandsversammlung beschließt folgende Beitragsordnung mit Wirkung 01.01.2026

Bestandsbauten: Sonderumlage als Investitionsbeitrag zur erforderlichen Erneuerung des Hochbehälters:
                             2.000€ im Jahr 2022
                             oder wahlweise 35€ monatlich über 5 Jahre (Gesamt 2.100€)

Neubauten:       Einmaliger Beitrag für den Anschluss an das Versorgungsnetz:
                          2.750€
Grundgebühr:    Grundgebühr je Hausanschluss:
                          120,- €/Jahr
Wassergeld:      Laufende Beiträge für den Wasserbezug:
                          1,90 €/m³

Der Vorstand wird befugt, erforderliche Fremdmittel bei Banken einzuwerben.
Zurück zum Seiteninhalt